Unterschiedlichste Zugänge und Modelle prägen meine Beratung. Ihnen gemeinsam ist ein Handeln, das auf dem Hintergrund des integralen Denkens geschieht und dialogische Formen des Miteinanders vielfältig und variationsreich nutzt. Hier können Sie mehr zu den einzelnen Beratungsansätzen erfahren.

Auf dem Hintergrund des integralen Denkens zu arbeiten bedeutet, die sichtbare und die unsichtbare Welt miteinander in einen Resonanzprozess zu bringen. Darum arbeitete ich gezielt und bewusst neben allen äußerlich sichtbaren Prozessen auch mit den emotionalen Schwingungen, die im Raum sind und den mentalen Modellen bzw. Grundüberzeugungen, die die einzelnen Menschen mitbringen.

Lassen Sie sich überraschen, was sich hinter den einzelnen Begriffen verbirgt.

Integrale Beratung

Was ist das und warum nutze ich sie?

Integrale Beratung zeichnet sich aus als eine ganzheitliche Beratung mit nachhaltiger Wirkung. Im englischen Sprachraum gilt sie als eine „new social technology“, eine Beratungsform, die in besonderer Weise geeignet ist, innovative Lösungen in komplexen Situationen zu entwickeln. Sie berücksichtigt individuelle und systemische Aspekte ebenso wie sichtbare Strukturen und innere Werte. Damit nimmt sie viele unterschiedliche Einflussfaktoren in den Blick, die menschliches Handeln prägen und bestimmen. Ihre Wirkkraft entfaltet sie im chaordischen Raum, einem Raum zwischen klaren Strukturen und Gegebenheiten und kreativem Chaos. Gerade dadurch werden in ihr kreative und zukunftsweisende Ideen entwickelt, die nach vorne weisen und das Potential der Menschen zu heben wissen.

Integrale Beratung zielt darauf:

  • zu ver­bin­den statt zu frag­men­tie­ren
  • die un­ter­schied­li­chen Kräf­te auf­ein­an­der ab­zu­stim­men
  • Chaos und Ord­nung in eine sol­che Ba­lan­ce zu brin­gen, dass Ent­wick­lung mög­lich wird
  • fähig zu wer­den, in einer sich schnell wan­deln­den Welt hand­lungs­fä­hig zu blei­ben
  • zu­kunfts­fä­hi­ge Ant­wor­ten zu fin­den auf die sich stel­len­den Her­aus­for­de­run­gen
Art of Hosting

„Seit 2003 werden unter dem Titel Art of Hosting (oder kurz: AoH) auf der ganzen Welt Trainingskurse angeboten. Die teilnehmenden Personen lernen und üben bei diesen Kursen, wie man Räume für eine bessere Zusammenarbeit schaffen kann, Räume, in denen gute Gespräche stattfinden können. AoH liefert dazu einen ganzen Koffer an nützlichen Methoden und Abläufen.

Gleichzeitig ist AoH aber wesentlich mehr als eine Methodensammlung und geht weit über herkömmliche Moderationsansätze und –methoden hinaus: AoH ist auch oder vor allem eine Philosophie, eine Haltung: Art of Hosting steht für Co-Intelligenz, Zusammenarbeit und Selbstorganisation. AoH steht für Beteiligung und Kooperation. AoH steht für Führung übernehmen. AoH geht davon aus, dass wir bessere, tauglichere Lösungen für Herausforderungen finden und umsetzen können, wenn wir kooperieren, wenn wir unser Wissen und unsere Erfahrungen, unsere Träume und Hoffnungen miteinander teilen. Und dieses ‚Wir‘ umschließt nicht nur den engeren Kreis von Personen, mit denen wir üblicherweise arbeiten, sondern ist offen für gänzlich andere Perspektiven und Meinungen.“

Weil ich selber kaum bessere Worte finden könnte, um Art of Hosting in aller Kürze zu beschreiben, nutze ich dieses Vorwort aus einem Trainingshandbuch der AoH Community. Und genau dass ich solches nutzen kann, offenbart den Geist von AoH: Menschen bringen ihre Begabungen ein, bauen auf dem auf, was andere schon entwickelt haben und ermutigen einander, in einem Prozess des Wachsens zu bleiben.

So können aus dem intensiven Dialog als Schlüssel für Entwicklung gute Lösungen entstehen. In komplexen Themen ist dies oftmals die Grundvoraussetzung, damit man überhaupt zu gemeinsamen Lösungen kommen kann. Darum verstehe ich mich ganz im Sinne des Art of Hosting in Moderationen als Gastgeberin für gelingende Gespräche.

Wenn Sie mehr zur Arbeit von Art of Hosting wissen möchten, empfehle ich Ihnen einen Besuch der offiziellen Website.

Spirituelle Intelligenz

Spirituelle Intelligenz umschreibt Begabungen und Fähigkeiten einer Persönlichkeit, welche in großen Zusammenhängen denken und handeln kann und bei alledem unabhängig von den äußeren Umständen in einer offenen  und wertschätzenden Haltung agieren kann. Die Beschreibung lässt schon ahnen, dass eine gereifte emotionale Intelligenz hierbei erforderlich ist, zugleich aber auch Fähigkeiten nötig sind, die weit über die eigenen Sicht- und Denkweisen hinausgehen. Lange Zeit hat man gedacht, dass Menschen, die über solche Fähigkeiten verfügen, „Naturbegabungen“ sind. Inzwischen wissen wir, und darauf deutet der Begriff ‚Intelligenz‘ hin, dass es sicherlich einige Grundveranlagungen braucht, dass aber im Wesentlichen diese Fähigkeiten sich erlernen und üben lassen. Cindy Wigglesworth hat hierzu 21 grundlegende menschliche Kompetenzen beschrieben, die wir wie Muskeln trainieren können.

John Mackey, CEO eines großen Unternehmens, beschreibt die Spirituelle Intelligenz als die nächste Entwicklung für Führungskräfte. Denn sie befähigt zu Lösungen, die wir brauchen, um in unserer komplexen Welt nachhaltig wirksam zu sein.

Als Coach für Spirituelle Intelligenz kann ich mit Ihnen an diesen 21 grundlegenden Kompetenzen arbeiten und Ihnen Wege aufzeigen für Ihre persönliche Entwicklung.

Aufstellungsarbeit

Warum Aufstellungen in der Beratungsarbeit?

Aufstellungen sind eine wunderbare Möglichkeit, um in kurzer Zeit die Dynamiken von Beziehungen und Problemen aller Art sichtbar zu machen. Dabei gibt uns unsere Sprache oft schon erste Hinweise, worum es geht. „Das sitzt mir im Nacken“ sagen wir oder „Das stärkt mir den Rücken“. Unsere Sprache kann förderliche oder belastende Situationen und Beziehungen vielfältig in Worte fassen. In Aufstellungen wird dieses in eine anschauliche Form, ein sichtbares Bild gebracht. So wird deutlich und erlebbar, was in uns im Unbewussten an Informationen vorhanden ist. Hierbei zeigt sich immer wieder, dass viele Schwierigkeiten nichts damit zu tun haben, dass wir nicht Willens sind, sie zu lösen. Vielmehr bringen Aufstellungen die vielfach unbewussten systemischen Verflechtungen ans Licht, die oft genug einer Veränderung im Wege stehen. Oder sie offenbaren eine große Unordnung, die durch neue Strukturen gelöst werden kann. Einmal sichtbar geworden lassen sich bislang verborgene Lösungswege entwickeln.

Oft sind erste Bilder, die in Aufstellungen entstehen, bereits sehr aussagekräftig und helfen, Wege zu guten Lösungen hin zu entwickeln.

Spiral Dynamics integral (SDi)

Spiral Dynamics integral handelt von den Werten der Menschen, die tief unterhalb dessen liegen, was Menschen für wichtig erachten und wie sie handeln. Es bietet ein Modell dafür, wie Werte auftauchen und sich verbreiten, warum Menschen Entscheidungen in unterschied­licher Weise treffen, welche Konflikte das produziert und was möglich ist, um hier zu hilfreichen Lösungen zu kommen.

Erlernt werden die Werte und Verhaltensweisen in der Regel zunächst durch Nachahmung/ Imitation und laufen vielfach unbewusst ab. Jedoch können dramatisch sich ändernde Lebensverhältnisse tiefgreifende Impulse zur Veränderung geben und so eine mehr oder weniger bewusste Suche nach neuen Möglichkeiten des Denkens und Handels anregen. Dieses verfestigt sich im Laufe der Zeit zu einem unbewussten Verhalten und bewirkt so zugleich eine Veränderung in den Werten des Einzelnen oder auch einer ganzen gesellschaftlichen Gruppe. Dabei kommt es immer wieder zu sich vielfach überlappenden und sich verschränkenden fließenden Wellen der Entwicklung.

Da von ihrer Entstehung her jede Entwicklungsstufe eine neue Anpassung an veränderte Lebenssituationen darstellt, ist jede von ihnen in spezifischen Zusammenhängen eine möglichst beste Antwort auf die Lebenssituation und grundsätzlich erst mal nicht besser oder schlechter. Doch können die ursprünglich hilfreichen Verhaltensweisen und Werte unter veränderten Anforderungen zu großen Problemen führen und kontraproduktiv wirken.

Wenn Sie mehr zu diesem ganzen Thema erfahren möchten, empfehle ich Ihnen einen Besuch der informativen Website zu Spiral Dynamics integral des Center for Human Emergence. Das Center for Human Emergence ist lehrbeauftragte Organisation der Spiral Dynamics Group Inc.

Meshwork

Ein Netz für Entwicklung und Veränderung weben

Meshwork ist eine besondere Form der Moderation. Sie wird manchmal auch beschrieben als eine Plattform für die Zusammenarbeit von vielen Stakeholdern (Vertreter unterschiedlicher Interessen).

Das Besondere dieser Arbeit besteht darin, dass zu allererst an der gemeinsamen Vision gearbeitet wird, die die unterschiedlichsten Interessen zusammenbindet. Sie bildet die Plattform für alle daraus entstehenden Aktivitäten und weiteren Überlegungen. So wird effektive Zusammenarbeit, zielgerichtetes Handeln, Informationsaustausch, Vertrauensbildung und voneinander Lernen miteinander verbunden. Menschen und vielfältige Ressourcen, die zuvor getrennt voneinander innerhalb eines Systems agierten und existierten, werden miteinander verknüpft und Aktivitäten aufeinander abgestimmt. Darum ist Meshwork eine Arbeit, die insbesondere in komplexen Situationen des sozialen Lebens gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Ursprünglich erprobt wurde Meshwork als Ansatz für Moderationen im großen Stil im Kontext der Veränderungen des politischen Systems in Südafrika vom Apartheidstaat zum demokratischen Staat. Immer mehr spielt es bei großen gesellschaftlichen Umbrüchen eine bedeutsame Rolle für Kommunikation und die Bündelung Zukunft fördernder Kräfte.

Theorie U

Das Modell des U-Prozesses wurde von Otto Scharmer am MIT zuerst beschrieben. Es führt uns heraus aus dem vertrauten Muster, zu Problemen schnell eine Lösung präsentieren zu müssen. Vielmehr lädt er ein, den eigenen Verstehenshorizont zunächst deutlich zu erweitern, bevor es darum geht, das Neue „in die Welt zu bringen”. Die Grundfrage, die hinter dem Prozess steht, ist die: Wie gelingt es mir, den inneren Ort, aus dem ich handele, zu verändern? Dieses bedeutet auch zu fragen, wie ich alte Muster und Gewohnheiten hinter mir lassen kann, um mich mit meinem Handeln zu öffnen für das, was in die Welt kommen will.
Der Weg, der gegangen wird, gleicht einem U – beginnend oben links, in einer Abwärtsbewegung nach unten gehend, um dann wieder aufzusteigen. Am Bodenpunkt des U liegt der Moment des Ganz-gegenwärtig-Seins, dem „Presencing”.

Im Presencing nähern wir uns der Quellen unseres Handelns, dem Moment, an dem wir Altes aufgeben können und die Möglichkeiten der Zukunft zur Quelle unseres Handelns lassen werden. Dieser Prozess des „Loslassens” des Alten und des „Zulassens” des Neuen eröffnet uns den Zugang zu einer tieferen Quelle des Wissens.

Die Reise durch das U verläuft in diesen Schritten:

  • Innehalten und Hinsehen
    Damit Neues entstehen kann, braucht es die Neugier, über den eigenen Horizont hinauszublicken. Eine grundlegende Kompetenz hierfür ist das Zuhören. Anderen zuhören. Sich selbst zuhören. Und zuhören was sich aus der Gemeinschaft heraus entwickelt. Zum erfolgreichen Zuhören ist viel freier Raum notwendig, der es anderen ermöglicht sich zu beteiligen.
  • Umwenden und Hinspüren 
    Sich auf die Sichtweisen und Vorstellungswelten anderer einzulassen, ohne gleich zu (be)urteilen, ist der Schlüssel um von einer Projektion zum wirklichen Wahrnehmen zu gelangen. Voraussetzung hierbei ist es, sein Herz für den anderen Menschen zu öffnen.
  • Loslassen
    Wenn der Geist und das Herz offen sind für neue Impulse, dann braucht es als dritte Komponente den offenen Willen. Der offene Wille ermöglicht uns, alles, was wir bislang für richtig hielten, loszulassen und uns zu öffnen für das, was entsteht. Dieser Öffnungsprozess ist nicht passiv, sondern eine aktive Haltung.
  • Gegenwärtig-werden (Presencing)
    Wer ist mein Selbst? Was ist meine Arbeit? – Uns mit der tiefsten Quelle unseres Seins und unseres Willens zu verbinden, erlaubt es der Zukunft aus dem Ganzen zu entstehen und nicht nur aus einem kleinen Teil oder einer speziellen Interessensgruppe. Dann können sich neue Möglichkeiten zeigen, die einen Weg in die Zukunft weisen.
  • Kommenlassen (Crystalizing)
    Aus dem, was sich zunächst nur als Idee zeigt, entstehen in einer Gruppe von Menschen erste konkrete Ideen, wie das in der Praxis aussehen könnte. Diese Dynamik wirkt als Attraktor und zieht andere Menschen und Mittel an.
  • Hervorbringen (Prototyping)
    Nachdem Ideen entstanden und Realisierungsmöglichkeiten ausgelotet sind, kommt es jetzt darauf an, erste kleine Pilotversuche im Sinne des neuen Handelns zu starten und das Lernen daraus miteinander zu verbinden.
  • Handeln (Performing)
    Erst nachdem diese Wege gegangen und Erfahrungen gesammelt wurden, gewinnt das Neue im großen Stil Realität.

Nun mag es Menschen geben, die sagen, dass das alles viel zu viel Zeit kostet. Richtig ist, dass die ersten Schritte Zeit brauchen. Die Erfahrungen aber zeigen, dass sich diese Investition lohnt, denn das, was entsteht und die Geschwindigkeit und Leichtigkeit, mit der letztlich das Neue Gestalt gewinnt, sind einfach beeindruckend.

Wenn Sie gerne mehr von diesem Ansatz erfassen möchten, empfehle ich Ihnen diesen Videobeitrag mit Otto Scharmer.

Energetische Psychologie

Eine besondere Möglichkeit des Arbeitens für Einzelpersonen stellt die energetische Psychologie dar. Sie ermöglicht eine Arbeit mit emotionalen Blockaden und Spannungsfeldern. Damit geht sie in ihrer Wirkung weit über rein kognitives Verstehen hinaus. Hierdurch ist sie in der Lage, wirklich eine Transformation herbei zu führen.

Judith Rothen, die Begründerin des Europäischen Instituts für Energetische Psychologie beschreibt in Kürze die Wirkungsweise so:

  • Energetische Psychologie beschleunigt Veränderungen, die hoch wirksam, nachhaltig und tiefgreifend sind. Stress, Erregung, belastende Emotionen, Kognitionen und Glaubensmuster werden rasch, effektiv und bleibend aufgelöst.
  • Energetische Psychologie ermächtigt und fördert die Selbstverantwortung, die Selbstbeziehung und die Autonomie.
  • Energetische Psychologie kombiniert die Anwendung von Punkten aus der Akupunktur und dem EMDR mit dem anwesenden Störungsfeld.
  • Energetische Psychologie wirkt sanft, angenehm und öffnet den Zugang zu selbstheilenden Kräften, zu neuen Einsichten und zu innerer Weisheit.“

In meiner Arbeit nutze ich die Energetische Psychologie im Einzelcoaching, um an belastenden Situationen zu arbeiten und Stress abzubauen.