Die nachfolgenden Beispiel aus der Praxis sollen Ihnen einen kleinen Einblick in die Arbeit geben, die ich tue. Natürlich stellen sie nur einen kleinen Teil möglicher Beispiele dar. Aus Gründen der Vertraulichkeit sind hier keine Kunden mit Namen genannt.
Veränderungsberatung
Beratung: Kirchengemeinde
Auftrag: Eine attraktive Vision für die Gemeinde entwickeln einschließlich gangbaren Schritten
Projektzeitraum: 2 Jahre
Kurzdarstellung: Eine Kirchengemeinde mit einem hohen finanziellen Defizit wurde über einen Zeitraum von fast zwei Jahren begleitet. Die Elemente der Beratung umfassten die Entwicklung einer attraktiven gemeinsamen Vision, erste Umsetzungsschritte zur Verbesserung der finanziellen Situation, ein langfristiges Gebäude- und Personalkonzept sowie Impulse zur Stärkung der gemeindlichen Arbeit.

Die Arbeit war ein Wechselspiel zwischen Begleitung des Presbyteriums, Arbeit mit Kleingruppen sowie Einbeziehen der Gemeinde in Form von Großgruppenmoderationen an Gemeindetagen.

 

Hilfe, wir be­kom­men un­se­re Fi­nan­zen nicht ge­re­gelt, weil wir so zer­strit­ten sind
Be­ra­tung Kir­chen­ge­mein­de
Auf­trag: Kon­so­li­die­rung der Fi­nan­zen in Ge­mein­de mit hohem Kon­flikt­po­ten­ti­al
Be­ra­te­nes Gre­mi­um: Pres­by­te­ri­um
Pro­jekt­zeit­raum: 2 ½ Jahre
Kurz­dar­stel­lung: Eine Stadt­ge­mein­de mit aus­ge­präg­ter Kon­flikt­kul­tur muss­te ihre Aus­ga­ben um 25 % re­du­zie­ren, um ein struk­tu­rel­les De­fi­zit ab­zu­bau­en. Die­ses war nur mög­lich durch die Auf­ga­be von Ge­bäu­den und damit ver­bun­den auch Än­de­run­gen im Per­so­nal­be­stand. Im Ver­lauf der Be­ra­tung konn­te für ein Ge­mein­de­zen­trum und die darin ge­leis­te­te Ju­gend­ar­beit ein neuer Trä­ger ge­fun­den wer­den, die Ge­mein­de kann wei­ter­hin Räume dort im be­grenz­ten Um­fang nut­zen. Ein wei­te­res Ge­mein­de­zen­trum wird an einen neuen Trä­ger ab­ge­ge­ben wer­den, wel­cher das Ge­bäu­de nut­zen wird. Zudem wurde eine lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für Ak­zen­te in der Ge­mein­de­ar­beit ent­wi­ckelt

Neue Perspektiven für sich selbst entwickeln
Auftrag: Einzelcoaching zur Klärung persönlicher Fragen
Kurzdarstellung: Ein Coachingformat mit 6 Einheiten, in dem es darum ging, eigene mentale Modelle zu hinterfragen und zu überwinden. Genutzt wurden vor allem Elemente aus der Aufstellungsarbeit, der energetischen Psychologie sowie aus der Arbeit mit dem inneren Team.

 

Wie halte ich die Grup­pe bloß zu­sam­men?
Auf­trag: Lei­tungs­coaching
Kurz­dar­stel­lung: Mo­nat­li­ches Coaching einer Pres­by­te­ri­ums­vor­sit­zen­den über einen Zeit­raum von einem Jahr als flan­kie­ren­de Maß­nah­me und zur Stär­kung der Lei­tungs­kom­pe­tenz. Das Coaching star­te­te zu einem Zeit­punkt, in dem es viele schwe­len­de Kon­flik­te gab, wel­che nach und nach be­ar­bei­tet wer­den konn­ten.

Strukturveränderung
Arztpraxis
Auftrag: funktionale Strukturen für interne Abläufe und für den Umgang mit den Patienten
Projektzeitraum: ein über 6 Monate gestreckten Prozess
Kurzbeschreibung: Im Rahmen der Organisationsentwicklung wurden zunächst die internen Abläufe geklärt und Reibepunkte herausgearbeitet. Hierzu wurden unterschiedliche Settings ausgewählt: kurze Einzelinterviews mit allen, Team der Arzthelferinnen, Gesamtteam der Praxis, Leitungscoaching der leitenden Ärztin. Im Anschluss daran fand eine Neusortierung und Neuausrichtung von Zuständigkeiten und Prozessen statt, so dass eine deutliche Verbesserung der Abläufe sowie verkürzte Wartezeiten für die Patienten erreicht werden konnten.

 

Strategieworkshop
Kindertagesstättenverband
Auftrag: Entwickeln einer Positionierungsstrategie in den nächsten Jahren
Teilnehmende: Vorstand und Trägervertreter
Projektzeitraum: Halbtägig
Kurzbeschreibung: Im Rahmen der wenigen Stunden gelang es, sowohl die Ist-Situation der einzelnen Beteiligten im Rahmen des Verbandes kritisch zu beleuchten als auch eine Vision für die Zukunft zu formulieren. In einer Folgesitzung wurden zu einem späteren Zeitpunkt kritische Entwicklungsfaktoren herausgearbeitet. Hierzu gehörte auch, den Gesamtkontext des Verbands in den Blick zu nehmen und Handlungsräume zu klären.

 

Visionsworkshop
Presbyterium einer großen Kirchengemeinde
Auftrag: mit den Anwesenden eine Vision für die Kirchengemeinde erarbeiten, welche tragfähig ist in Zeiten großer Veränderungen.
Projektzeitraum: eineinhalbtägige Klausurtagung
Kurzbeschreibung: Unter anderem mit kreativen Elementen wurde ausgehend von der Ist-Situation eine Vision der Zukunft entwickelt. Diese konnte verstanden werden als die große Klammer für die unterschiedlichsten gemeindlichen Aktivitäten. Es entstanden wesentliche Impulse zur Identität und dem eigenen Selbstverständnis sowie zur Veränderung binnengemeindlicher Strukturen.

 

Gemeindetag als Großgruppentag
Moderation Kirchengemeinde – etwa 100 Teilnehmende
Auftrag: Das kreative Potential und das Engagement der Gemeindeglieder nutzen
Projektzeitraum: 6 Stunden plus Vorbereitung in kleinem Trägerkreis
Kurzbeschreibung: Das Presbyterium einer Gemeinde, die in einer Veränderungssituation war, entschied sich an einer Stelle, in der es um die Gestaltung und das Entwickeln von neuen Impulsen ging für einen Gemeindetag, zu dem offen eingeladen wurde. Jeder, der mochte, konnte dabei sein. In Form des Art of Hosting, mit vielen Gespräch in Kleingruppen, entstanden ausgehend von zuvor verabredeten Fragestellungen nächste Schritte im Veränderungsprozess.

 

Ge­mein­schaft statt eine Grup­pe von In­di­vi­dua­lis­ten
Moderation Schu­le
Auf­trag: För­de­rung einer Wir-​Kul­tur
Teilnehmendes Gre­mi­um: ein klei­ner Kreis aus Schul­lei­tung, Leh­rern, Schü­lern und El­tern
Pro­jekt­zeit­raum: gut 1 Jahr
Kurz­dar­stel­lung: Eine Schu­le woll­te das Wir-​Ge­fühl stär­ken, auch um so dem Thema Zer­stö­rung Ein­halt zu ge­bie­ten. Im Laufe des Pro­zes­ses wur­den grund­le­gen­de The­men ge­klärt, die für die Ent­wick­lung einer Wir-​Kul­tur nötig sind und Im­pul­se ge­setzt, um lang­fris­tig eine Kul­tur des Ver­trau­ens auf­zu­bau­en.Es entstanden vielfältige Ideen für Maßnahmen, um Schüler einerseits durch Peers intensiver zu begleiten, und zudem ihr Selbstwertgefühl durch verschiedenste künstlerische und sportliche Aktivitäten zu fördern. Erreicht werden konnte eine deutlich höhere Identifikation mit der Schulgemeinschaft.

 

Artikel und Veröffentlichungen

Nachfolgend finden Sie Links zu einigen Artikeln und Veröffentlichungen, welche im Laufe der Zeit entstanden sind. Im Blog der Social Architect Seite, im Blog zur Spirituellen Intelligenz 21, in unterschiedlichen Zeitschriften oder Newslettern wurden diese veröffentlicht.

Es ist von einer traurigen Ironie, dass wir Unternehmen wie tote Maschinen behandeln, obgleich es sich doch viel eher um lebende, offene Systeme handelt, die zur Selbsterneuerung fähig sind. Um lebensfähig zu bleiben, halten offene Systeme den Zustand des Nichtgleichgewichts aufrecht, damit sie sich verändern und entwickeln können.
Margaret Wheatley

Berkana Institut

Das Chaosfenster der Erneuerung
Was ist los in Staat und Gesellschaft, in Unternehmen oder auch den öffentlichen Institutionen? Immer öfter wird von grundlegenden Schwierigkeiten berichtet, von Problemen und Missständen in den verschiedensten Feldern des sozialen Lebens: der Wirtschaft, dem Finanzwesen, der Ökologie, in den großen Institutionen.

Immer mehr drängt sich die Frage auf: Warum scheint die Welt mehr und mehr aus den Fugen zu geraten? Wie kommt es, dass Lösungen immer weniger greifen? Wo läuft die Entwicklung hin? Sind Rückwärtsbewegungen oder Chaos unsere Zukunft? weiterlesen

Veränderungsprozesse begleiten – entspannt und mit Leichtigkeit
Wie ist das bei Ihnen, wenn Sie damit konfrontiert sind Veränderungsprozesse zu begleiten?
Macht Ihnen das Freude, geht Ihnen das leicht von der Hand?

Oder geht es Ihnen eher wie mir, als ich Berufsanfängerin war. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit. Obwohl ich ältere, gestandene Kollegen hatte, landeten Veränderungsprozesse immer wieder bei mir, als würde ich sie anziehen. Weiterlesen

Glaube und Gewalt 
Ein Beitrag zur Auseinandersetzung mit einem drängenden Zeitthema aus der integralen Perspektive. Der Artikel entstand im Frühjahr 2015  Glaube und Gewalt
Ein ima­gi­nä­rer Spa­zier­gang ent­stand in der Ar­beit mit Spi­ral Dy­na­mics. Er macht deut­lich, welch un­ter­schied­li­che Le­bens­kon­zep­te Men­schen haben, ab­hän­gig von den Wer­ten, die sie prä­fe­rie­ren. Ein Spaziergang durch die imaginären Straßen der Gemeinde
Systemisch-integrale Betrachtungen zum innerkirchlichen Reformprozess
Eine kritische Bestandsaufnahme, was den innerkirchlichen Reformprozess in der Evang. Kirche in Deutschland betrifft. Vorgestellt werden neue Denkansätze aus dem integralen Umfeld. Kirchlicher Reformprozess

Ein WIR bilden - integrale Teamentwicklung

Vortrag bei der Integralen Konferenz 2015